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Begegnung und Kunst im Erlenmoos

Am Sonntag, 5. November, lädt das „rote Sofa“ im Erlenmoos zur Diskussion über den digitalen Alltag ein. Der anschliessende Apéro ist gleichzeitig die Vernissage des künstlerisch gestalteten Sitzungsraums „Becki“. So wird die Begegnung der Generationen noch vielschichtiger.

Das „rote Sofa“ der Jugendarbeit Wollerau dient als Begegnungsort der Generationen. Im Sitzungsraum „Becki“ im Erlenmoos kommen Vereine oder Gruppen zusammen, um sich zu Themen auszutauschen. Am Sonntag, 5. November, laden beide Diskussionstreffpunkte die Wollerauerinnen und Wollerauer ein. Das Nachmittagsprogramm beginnt um 14 Uhr im Erlenmoos-Saal. Ein bunter Generationenmix mit Bezug zu Wollerau nimmt auf dem „roten Sofa“ Platz: Asli Askoy, Michael Hess, Andre Ott, Betty Peter und Josef Planzer. 

Unter der Leitung des ehemaligen Radiomoderators Andrej Voina diskutieren sie über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Alltags. Ein Zugbillett mit dem Handy kaufen, mit dem Tablet statt dem Bleistift zur Schule gehen oder Feriengrüsse über Social-Media-Kanäle versenden. Was die einen mit dem Daumen erledigen, stellt für andere eine Schwierigkeit dar. Oder doch nicht? Wie finden sich die Generationen-Vertreter im digitalen Alltag zurecht? Das Publikum erfährt es in der spannenden Diskussion und darf sich auch selber einbringen.

Der Hügel „Becki“ aus Sicht von Paul Malina
Nahtlos geht der Nachmittag um 15.30 Uhr im Sitzungsraum „Becki“ mit Apéro und Vernissage weiter. Der in Altendorf wohnhafte Künstler Paul Malina hat im Auftrag der Gemeinde Wollerau den Raum gestaltet. Für sein künstlerisches Raumkonzept hat ihn der Hügel „Becki“ inspiriert. So finden sich Elemente wie Bienenstock oder altes Holzhaus, die auf dem Becki stehen, auch im grossformatigen Bild und in den von ihm gestalteten Fenstern wieder. Ein ähnliches Raumkonzept hat Paul Malina bereits 2013 im Sitzungsraum „Bachtobel“ im selben Gebäude umgesetzt. An der Vernissage und dem Apéro nehmen neben dem Künstler auch die Mitglieder der Kulturgüteranschaffungskommission teil, welche die künstlerische Gestaltung des Raums angeregt hatte. 

Nachdem das „rote Sofa“ im Jubiläumsjahr eine kleine Tour durchs Dorf gemacht hat, wird es im November seinen definitiven Standort beziehen: an der Südfassade des Erlenmoos-Gebäudes. Wie die Kunst von Paul Malina wird das XXL-Möbelstück, ein Kunsthandwerk von Schülern der Sek eins Höfe, die Wollerauerinnen und Wollerauer über das Jubiläumsjahr hinaus begleiten. „Mögen beide den Austausch zwischen den Generationen weiterhin fördern“, wünscht sich Aranzazu Gamo, die Leiterin der Jugendarbeit Wollerau.

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